Das Clean Code Developer Projekt

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Heute möchte ich einmal etwas über das Clean Code Developer (CCD) Projekt erzählen. Worum es dabei geht lässt sich schnell auf den Punkt bringen: besseren Code zu schreiben. Dafür wurden verschiedene Best-Practises gesammelt und strukturiert.

Grundlage bietet das Wertesystem des CCD. Dies besagt, dass guter Code folgende Eigenschaften erfüllt: Evolvierbarkeit, Korrektheit, Produktionseffizienz und Reflexion.
Evolvierbarkeit bedeutet, dass ein Code auch bei Änderung der Anforderungen anpassbar sein muss. Diese Flexibilität hat natürlich ihre Grenzen jedoch sollte man sie immer im Hinterkopf behalten. Korrektheit besagt, dass der Code eben das tun soll was er auch tun sollte. Produktionseffizienz beinhaltet wie lange die Entwicklung dauert und welche Ressourcen dabei verbraucht werden. Und Reflexion bedeutet, dass man sein Wissen und seine Erkenntnisse auch über den Code immer wieder überdenken und neu bewerten muss, da besonders auch in der Informatik sich viele Rahmenbedingungen ändern und auch immer neues Wissen geschaffen wird.

Um diese Ziele zu erreichen wurden verschiedene Prinzipien und Praktiken gesammelt und in sechs verschiedene Grade eingeteilt. Diese Grade kann man sich ähnlich wie die Grade beim Budosport vorstellen. Entsprechend dem Grad trägt man auch verschiedenfarbige Armbänder. Die Grade sind: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Weiß. Wobei der Weiße Grad ausdrückt, dass man die Prinzipien und Praktiken der unteren Ränge alle vereinigt. Was jedoch das besondere und wie ich finde auch gute an den Graden des CCD-Systems ist, dass man sich nicht auf dem weißen Grad ausruhen kann, sondern dass man danach einfach wieder mit dem roten Grad weitermacht. Weil man erreicht eben nie die Stufe des Allwissenden sondern soll sich bewusst sein, dass das Leben ein ewiger Kreislauf von Lernen ist. Klingt spirituell ist aber eher sehr praktisch orientiert. Weil wir lernen eben jeden Tag hinzu.