Crashkurs in Sachen Dateiformate
Grundtypen von Dateien
Es gibt im Grunde folgende Grundtypen von Dateien: Plain-Text Dateien, Bild Dateien, Streaming Dateien und Container Dateien. Worin unterscheiden sie sich?
Plain-Text Dateien sind reine Text Dateien. Dies sind meist Konfigurations- oder Logdateien.
Bild Dateien enthalten einen Header und danach die Daten.
Streaming Dateien können einen Header enthalten. Danach folgen die Daten in Blöcken. Beispiele hierfür sind Datenbankdateien, Video- und Audiodateien.
Container Dateien sind wie der Name schon sagt Behälter für andere Dateien. Darunter fallen zum Beispiel Archive gepackter Dateien oder das Bildformat TIFF.
Header
Was ist ein Header? Wenn man es ins deutsche übersetzt – Kopf. Informatiker unterteilen Sachen gerne in Kopf (Head), Rumpf (Body) und Fuss (Foot). 
Im Header stehen meist Informationen über die folgenden Daten, die zur Interpretation dienen oder auch nur informellen Charakter haben. Oft findet man hier Angaben wie Anzahl der Bytes des Datenblockes, Bildgröße, Farbtiefe, Copyrightinformationen, Schriftdefinitionen, usw. Bei Bildern folgt manchmal nach dem Header noch die Farbtabelle. Diese ist je nach Farbtiefe unterschiedlich lang. Diese gehört aber auch noch zum Header. Deshalb kann die Größe des Headers auch variieren. Aber alle notwendigen Informationen um die Größe eines Headers zu ermitteln stecken eigentlich in ihm selber. Oft auch als direkte Größenangabe in Bytes.
Datenbereich
Der Datenbereich kommt sofort nach dem Header. Hier sind die Daten an sich enthalten. Also Bild-, Video- oder Audiodaten. Allerdings können diese Daten auch alles andere sein: Punkte im Raum bei 3D-Körpern, Text in Worddateien inklusive Formatierungen, ausführbarer Maschinencode oder was auch immer. Der Aufbau ist in fast jedem Dateiformat anders.
Fussbereich
In manchen Dateiformaten gibt es noch einen Fussbereich. Dieser kommt nach dem Datenbereich, ganz am Ende der Datei. Hier können Hinweise, Copyrights, Dokumentationen, Verweise auf andere Dateien oder sonst etwas stehen. Die Existenz eines Fussbereiches ist allerdings eher selten.

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